Zu alt für eine WG? Nicht für diese!

„WGs sind doch was für junge Leute, für Studenten...“ Seit ich mein Projekt „Lotte-Living“ gestartet habe, bekomme ich viele verschiedene Reaktionen von den unterschiedlichsten Menschen dazu: Erstaunen gehört dazu, großes Interesse – aber wie kann es anders sein – auch Skepsis. Die meist gestellte Frage ist: Eine WG für die 30+Generation - da ist man doch schon viel zu alt, zu selbstbestimmt, vielleicht gar ein bisschen zu schrullig. Ja, wir haben bestimmt unsere Gewohnheiten, manche mögen Eigenheiten dazu sagen. Aber das ist kein Grund, nicht in eine Lotte-WG zu ziehen. Ganz im Gegenteil, denn wir wollen gerade große, echte Persönlichkeiten ansprechen. Ich habe selbst fast mein ganzes Leben allein gelebt – und das mit viel Überzeugung und Enthusiasmus. Mir fehlt, seitdem ich in einer Lotte-WG wohne, nichts an dieser Selbstbestimmtheit, an meiner Freiheit. Ganz im Gegenteil, ich kann meine Freiheit sehr gut ausleben und erkenne wie bereichernd es ist mit unterschiedlichen Menschen zusammen zu leben, ihre Eigenheiten kennen zu lernen, sie kennen zu lernen. In der Lotte-WG funktioniert das, für selbstbestimmte Menschen wie mich sehr gut. Weil wir unseren Mitbewohnern mit Respekt und Interesse begegnen. Wir wollen uns gegenseitig nicht ändern. Wir wollen miteinander leben. Und miteinander etwas erleben. Daher ist es bereichernd und nicht beengend.